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Schwerter Netz - Voneinander lernen, statt glauben
Schwerter Netz - Voneinander lernen, statt glauben

Dirk Burkhardt übernimmt die Geschäftsführung des Schwerter-Netzes

Zum 1. August 2026 hat Dirk Burkhardt die Geschäftsführung der Schwerter Netz für Jugend und Familie gGmbH übernommen. Er folgt damit auf Ute Frank, die diese Position vor ihm innehatte und diesen Sommer ausgeschieden ist.

Dirk Burkhardt ist bereits seit 20 Jahren im Schwerter Netz tätig, davon die meiste Zeit als Fachleiter und Standortverantwortlicher für den Raum Nord. Er ist bestens mit den Abläufen und Strukturen des Schwerter Netzes vertraut und freut sich sehr darauf, die Entwicklung des Unternehmens in seiner neuen Rolle mitzugestalten.

Alles Gute für die neue Position wünschen wir, die Mitarbeitenden des Schwerter Netzes, Dirk Burkhardt und freuen uns auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.

Abschied – Ein Kreis schließt sich für unsere Geschäftsführerin Ute Frank

Wenn ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Viktor-Kirche mit den ‚Toten Hosen‘ beginnt, dann muss es ein besonderer sein, „Wir machen alte Kisten auf, hol’n unsere Geschichten raus“. Die Ev. Kirchengemeinde Schwerte und der Caritasverband Unna hatten eingeladen und mehr als hundert Gäste waren gekommen, überwiegend Mitarbeitende aus den diakonischen Einrichtungen.

Und genau so hatte sich die 65-jährige Sozialarbeiterin ihren Abschied gewünscht. „Vor 40 Jahren wurde ich in St. Viktor in meinen Dienst eingeführt, und hier schließt sich dieser Kreis wieder.“ Dazwischen eine beeindruckende berufliche Karriere mit nachhaltigen Spuren in Schwerte und darüber hinaus. Angefangen hatte es schon 1984 mit dem Anerkennungsjahr bei der Diakonie, danach dort ‚Fachkraft‘, viel Initiative, neue Projekte, Leitungsverantwortung. Eine wichtige Station: der Aufbau und die Entwicklung des Schwerter Netzes als Verbundgesellschaft mehrerer kirchlicher Träger; bis heute unter ihrer Geschäftsführung ein maßgeblicher Akteur der Jugend- und Erziehungshilfe mit drei Standorten im Kreis Unna. Und nicht zuletzt die Einrichtungen der ‚Ev. Kita-Gruppe‘, deren Geschäftsführung sie auch seit vielen Jahren leistet.

Nun aber hieß es, auf Wiedersehen sagen. Dabei ging es mehr um das Miteinander, von Vertrauen und Menschlichkeit und von Dankbarkeit war viel die Rede, und das merkte man. In einem gekonnten Dialog stellten Pfarrer Hartmut Görler und Caritas-Vorstand Ralf Plogmann, auch Theologe, Verbindungen her von der Zachäus-Geschichte aus dem Neuen Testament zur Verabschiedung von Ute Frank. Und es gab natürlich die „Geschichten aus den alten Kisten“, so von der Kita-Gruppe amüsant liebevoll und verblüffend treffend vorgetragen. Zwischendurch immer wieder stimmungsvolle Musik durch den Schwerter-Netz-Chor unter der Leitung von Peter Blaschke und Instrumentalbegleitung von Sandra Kubat und Bodo Brauer. Am Ende der Segen von Hartmut Görler und Ralf Plogmann, so wie es auch vor 40 Jahren angefangen hatte.

An diesem Nachmittag waren sehr unterschiedliche Gefühlsregungen in der St. Viktor-Kirche zu spüren. Es wurde herzhaft gelacht; man sah oft Tränen der Rührung, und immer wieder wurde begeistert applaudiert. Dies setzte sich bei einer Feier der Mitarbeitenden des Schwerter Netzes fort, wo sie mit stehenden Ovationen empfangen wurde und herzliche Abschiedswünsche entgegennahm.

Eine runde Sache für Ute Frank, der das zu gönnen war. Wir werden sie sehr vermissen!

Brandschutzausbildung beim Schwerter Netz

Damit die Mitarbeitenden des Schwerter Netzes im Falle eines Brandes gut vorbereitet sind, fand in diesem Jahr erneut eine Brandschutzausbildung an den verschiedenen Standorten statt. Die kompetenten Mitarbeiter der Firma ruhr.solutions haben die Schulung informativ, anschaulich und unterhaltsam in Theorie und Praxis durchgeführt, so dass alle Teilnehmenden sich nun Brandschutzhelfer nennen dürfen. Zum Abschluss der Schulung durften alle selbst ein Feuer löschen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Es  war eine gelungene und wichtige Veranstaltung, verbunden mit der Hoffnung, dass wir das Erlernte niemals anwenden müssen.